Im Gespräch:

Dialog und persönliche Zusammenkünfte gehören eigentlich zur politischen Tätigkeit. Der aktuellen Situation entsprechend können wir nicht von Angesicht zu Angesicht ins Gespräch kommen. Im folgenden Interview habe ich mich den Fragen von Uwe Zeitter gestellt.

Natürlich beantworte ich auch gerne Ihre Fragen. Sie erreichen mich dafür gerne über folgende E-Mail:  info@matthias-malassa.de


Die Form dieser Vorstellung resultiert ja aus der aktuellen Situation und den Maßnahmen zur Eindämmung von Corona. Von der politischen Arbeit einmal abgesehen, worauf freuen Sie sich am meisten, wenn es zu einer Lockerung der Maßnahmen kommt?
Auf jeden Fall freue ich mich darauf, wieder einfacher mit Familie und Kollegen unterwegs sein zu können. Ganz besonders freue ich mich aber, wenn die Maßnahmen überflüssig werden und man nicht mehr über ihre Wirksamkeit diskutieren muss.

Zurück zu den Anfängen: Welche Gründe haben dazu geführt, dass Sie am Beginn Ihrer politischen Arbeit in die CDU eingetreten sind?
Mein politisches Interesse hat sich auf viele Themen bezogen. Bevor ich mich aktiv engagiert habe, gab es natürlich viele Gedanken zu Inhalten und Zielen. Ich denke, es ist normal, dass man sich am Ende für eine Partei entscheidet, die einen Großteil der eigenen Ziele abdeckt.

Welches politische Ziel ist Ihnen das Wichtigste?
Wir haben wohl viele drängende Themen, die allen politisch aktiven Menschen am Herzen liegen sollten. Dazu gehört der Klimaschutz und viele soziale Themen, selbstredend ein Beherrschen des Corona-Virus. Mein persönliches Steckenpferd sind die Finanz- und die Wirtschaftspolitik, die gilt es ebenfalls ins Augenmerk zu rücken. Alles zusammen ist die Grundlage unseres Lebensstils.

Wirklich wichtig ist mir aber, Lösungen für möglichst viele Menschen vorteilhaft zu gestalten. Alle werden wohl nie zufrieden sein.

Kommune, Kreis, Land, die Größenordnungen variieren, wo liegen die gemeinsamen Aufgaben?
Die Aufgaben sind gar nicht so unterschiedlich. In der Kommune oder auf Kreisebene sind die Entscheidungen wohl viel schneller für die Mitmenschen spürbar. Nachhaltigen und fundierten Entscheidungen bedarf es aber überall.

Was sind die Themen aus dem Kreis Segeberg, die in Kiel Gehör finden müssten?
Dazu gehören auf jeden Fall infrastrukturelle Themen. Rahmenbedingungen für Tourismus, die Verkehrsanbindung bzw. die Verkehrsführung durch unser Bundesland. Der Kreis Segeberg ist durch seine Lage durchaus ein Nadelöhr.

Sie sind tief im Kreis Segeberg verwurzelt. Wo liegen die Vorzüge und wo die Möglichkeiten der Region?
In unserem Kreis gibt es tolle Angebote. Das gilt für viele Lebensbereiche, für Arbeitsplätze, für die Wirtschaft aber auch für Sport und Freizeit. Es gilt, diese Möglichkeiten zu erhalten und zu erweitern, aber auch zu fördern und auszubauen.

Welche persönliche Fähigkeit kommt Ihnen im Landtag zugute?
Da hoffe ich auf mein strukturiertes und ruhiges Agieren.

Was sind für Sie aktuell die drei wichtigsten landespolitischen Themen?

Die Bekämpfung der Pandemie und ihre Folgen in verschiedenen Bereichen des Lebens sind da an erster Stelle zu nennen. Ich hätte mir nach einem Jahr gewünscht, wir wären da schon weiter. Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir noch zu arbeiten haben.

Als Beispiele nenne ich einmal die Bereiche Bildung und Bildungsinfrastruktur, wobei es leider noch viel zu viel andere Bereiche gibt in denen angepackt werden muss.

Investitionen in allen Bereichen der Infrastruktur.

Bürokratieabbau – Wahrscheinlich eine unmögliche Aufgabe anhand der Vorgaben aus dem Bund und Europa. Aber das, was das Land tun kann, sollte in Betracht gezogen werden.

Worüber würden Sie gern Ihre erste Rede im Landtag halten?
Entsprechend meiner persönlichen Präferenzen würde ich mich natürlich freuen, wenn es um Themen der Finanzen gehen würde.

Familie, Beruf, Politik… Gibt es Zeit für weitere Hobbys?
Nein, es ist so schon nicht leicht immer die richtige Balance zu finden. Der Tag ist halt endlich. Wenn doch, dann ist es das Lesen.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Meinung zu einem Thema geändert und warum?
Man kann mich zwar überzeugen. Trotzdem: Die Meinung zu ändern bin ich eigentlich nicht gewohnt. Einen guten Kompromiss kann ich aber meistens finden. Bei der letzten Meinungsänderung fällt mir eigentlich nur die Redaktion meiner Website ein. Hat sich da aber gelohnt. Finden Sie nicht?

In aller Kürze, bitte:

Bier oder Rotwein?
Wenn Bier, dann als Alster

Barfuß oder Lackschuh?
gerne bequemes Schuhwerk, bitte?

Wenn ich im Land unterwegs bin, fahre ich gerne mal … 
an die Nordsee oder Ostsee

Der Wahlkreis 26: Bad Segeberg und Wahlstedt, die Gemeinden Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee, Tarbek, Tensfeld, Trappenkamp (Amt Bornhöved), Bark, Bebensee, Fredesdorf, Groß Niendorf, Högersdorf, Kükels, Leezen, Mözen, Neversdorf, Schwissel, Todesfelde, Wittenborn (Amt Leezen), Bahrenhof, Blunk, Bühnsdorf, Dreggers, Fahrenkrug, Geschendorf, Glasau, Groß Rönnau, Klein Gladebrügge, Klein Rönnau, Krems II, Negernbötel, Nehms, Neuengörs, Pronstorf, Rohlstorf, Schackendorf, Schieren, Seedorf, Stipsdorf, Strukdorf, Travenhorst, Traventhal, Wakendorf I, Weede, Wensin, Westerrade (Amt Trave-Land), vom Amt Boostedt-Rickling die Gemeinden Daldorf, Groß Kummerfeld, Heidmühlen, Latendorf und Rickling, vom Amt Itzstedt die Gemeinden Itzstedt, Kayhude, Nahe, Oering, Seth und Sülfeld sowie Großenaspe.

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